Blumen auf dem Asphalt.

Vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof blühen seit kurzem bei jedem Wetter Blumen auf dem Asphalt. Ein neues Bushäuschen und seine außergewöhnliche Gestaltung machen es möglich. Das kleine, aber sehr anspruchsvolle Bauprojekt wurde nach einer langen Planungsphase in diesem Herbst fristgerecht der Öffentlichkeit übergeben. Ein klima- tisierter Pavillon mit anspruchsvollem Hightech-Innenleben und viele Meter überdachte Haltestelle steht nun den Fahrgästen zu Verfügung. Außergewöhnlich waren nicht nur die Anforderungen an die technische Ausstattung des Pavillons. Außergewöhnlich war der Weg zur Herstellung und ist die Fügetechnik, mit der die Bauteile verbunden wurden. Die ebenso schöne wie blumige Vision der Architekten Ortner und Ortner erforderte bei der Realisierung von allen am Bau Beteiligten großes Engagement und Kreativität. Um die Vielzahl der Gewerke, die für die Herstellung dieses eher kleinen Bauobjektes benötigt wurde, unter einen Hut zu bekommen, wurde von Huhle Stahlbau und der Firma Brömer eine ARGE gegründet und koordiniert. Nachdem die Ausschreibung gewonnen war, mussten viele technische und organisatorische Probleme gelöst werden, die nicht trivial waren. Dreierlei Sicherheitsglastypen von drei unterschiedlichen Glashütten erhielten im Glas-Siebdruckverfahren ihr heutiges Gesicht. Eine St. Gobain-Tochter in der Nähe von Köln machte es möglich. Da die Stahl-Glasverbindung unsichtbar bleiben sollte, wurden die Dübellöcher in das Glas gefräst und die Dübel verklebt. Eine bisher noch so ungewöhnliche Glas-Stahl-Verbindung, dass es einer Zulassung durch das Deutsche Eisenbahnbundesamt bedurfte. 

Was lange währt, wurde nun unbestritten gut. Günter Huhle, einer der beiden Chefs von Huhle Stahl- und Metallbau, ist nachvollziehbarer Weise sehr froh über das Ergebnis. Nicht nur die Öffentlichkeit liebt das neue Gesicht des Busbahnhofs. Auch wenn der Auftrag, rein von der Bausumme her betrachtet, für das Unternehmen Huhle nicht groß war, das Vorhaben selber war eine echte Herausforderung. Die lange Planungsphase, die komplexe Aufgabenstellung und die Koordinierung der vergleichsweise kurzen Bauphase erforderten viel Erfahrung und Könnerschaft. Dass der Bau termingerecht abgegebenwurde, darauf ist die ARGE und das Team von Huhle-Stahlbau aus gutem Grund stolz.

Fotos: Busbahnhof Wiesbaden Bahnhofsvorplatz, Huhle Stahlbau, Frankfurt/Main 

Kontakt

Herrn Günter Huhle
Huhle Stahl- Und Metallbau
Tel.: 0611 96777 - 44
Mail: ghuhle@huhle-stahlbau.de
www.huhle-stahlbau.de 

 

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