Wenn man schon sitzen muss ...
Der Swippolino der Nitzbon AG hilft Kindern beim aufrechten Gang durchs Leben
„Bewegung ist immer besser, aber wenn man schon sitzen muss“, erklärt Petra Nitzbon-Grimberg den Swippolino, „dann soll man aktiv sitzen.“ Wer auf dem Swippolino Platz nimmt, kann gar nicht anders. Die einem Sattel nachempfundene Sitzfläche sorgt dafür, dass sich der Körper automatisch aufrichtet, Bauch und Rumpfmuskeln sind und bleiben aktiv und unter Spannung.“
Der Swippolino ist das jüngste Produkt des Hamburger Metallbauunternehmens Nitzbon. Er ist bunt und sieht lustig aus; er ist klein, leicht und beweglich und es macht ohne Zweifel Spaß, darauf zu sitzen. Zwei Jahre Entwicklung stecken in dem neuen Produkt. Jedes Teil wurde auf Sicherheit geprüft. Das leuchtend bunte Kunstleder sieht nicht nur zum Reinbeißen aus, es ist, wie alle Teile, von höchster Qualität und für dauerhaften Hautkontakt geeignet. Glaubwürdigkeit, so Petra Nitzbon-Grimberg, ist für uns ein hohes Gut.
Möbel, die gesund sind oder dazu beitragen, gesund zu machen, sind heute das Spezialgebiet des 1934 gegründeten Metallbauunternehmens. Unter der Leitung von Walter Nitzbon, Handwerksmeister und Metallbauer entstand die kleine Manufaktur, die heute eigene Produkte und maßgeschneiderte Therapielösungen in Deutschland ausliefert und immer öfter auch exportiert, mittlerweile beträgt der Exportanteil der Nitzbon-Produkte 20 Prozent.
Wie so oft war auch im Fall der Nitzbon AG der Zufall mit im Spiel. Die Nähe zu einer der größten Rehakliniken Norddeutschlands stand am Anfang der Sortimentsentwicklung von Nitzbon. Ein Arzt fragte nach, ob der Handwerksbetrieb ihm ein Spezialgerät bauen könne. Aus dem Kontakt wurde eine produktive Zusammenarbeit und der Anfang der vielen innovativen Produktentwicklungen für die Gesundheitsbranche. Heute verlassen jährlich rund 2000 größere und kleinere Geräte die Fabrikations- und Montagehalle. Neun Mitarbeiter sind täglich damit beschäftigt, auf Wunsch der Kunden ergonomische Tische, komplexe Therapiegeräte oder gesunde Sessel herzustellen.
So entstanden auch der große und der kleine Swippo. Ein Arzt aus Süddeutschland wollte einen Stuhl, der diese außergewöhnliche Form hat. Das Produkt überzeugte nicht nur das Unternehmen Nitzbon, das daraus eine eigene Produktlinie entwickelte. Der Swippo bekam als einziger unter einen großen Zahl von Stühlen, die für sich in Anspruch nehmen, gesund zu sein, das Öko-Test-Prädikat „sehr gut“ und schnitt damit besser ab als ähnliche Produkte, deren Sitzflächen weniger ergonomisch sind. Angesichts der Tatsache, dass Rückenschmerzen in Deutschland das Volksleiden Nummer Eins sind und die Krankenkassen mit hohen Kosten belasten ein sehr ermutigendes Ergebnis für das Familienunternehmen. Der Weg in den Markt ist allerdings nicht ganz einfach, wenn man als kleines Unternehmen nicht über große Werbebudgets verfügt.
Petra Nitzbon-Grimberg, die das Unternehmen vor drei Jahren übernahm, ist es jedoch gelungen, die Bekanntheit des Produktes deutlich zu steigern. Dazu hat das moderne, zeitgemäße Design der Stühle wesentlich beigetragen. Der Swippo und der Swippolino sind heute im Fachhandel und über Fachkataloge sowie über einige Internetshops zu beziehen. Für reine Produktinformationen gibt es die Website www.swippo.com.
Die Zukunft ihres Unternehmens sieht Petra Nitzbon-Grimberg in der Konzentration und Professionalisierung des Vertriebs ihrer gesunden Topp-Produkte für Büro und private Haushalte und in der Fähigkeit ihres Unternehmens, ihren Kunden in der Gesundheitsbranche maßgeschneiderte Lösungen zu liefern. Petra Nitzbon-Grimberg: „Wir können alle Therapieprodukte auf Wunsch und in den Maßen liefern, die die Kliniken, Krankengymnasten und Ergotherapeuten benötigen.“
Kontakt
Nitzbon AG
Petra Nitzbon-Grimberg
Osterrade 14
D-21031 Hamburg
Telefon: +49(0)40 73 92 23 40
Telefax: +49(0)40 73 92 23 15
E-Mail: petra.grimberg@nitzbon.de
www.nitzbon.de
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