Pressemitteilung
01.09.2010
Jahrestagung der Europäischen Metallunion.
Berlin. Fast vollzählig waren die Mitgliedsverbände der Europäischen Metallunion (EMU) am 27. und 28. August angereist. Die italienische Delegation hatte zwar kurzfristig abgesagt, dafür war die Schweiz mit zwei Verbänden vertreten. Unter dem Vorsitz des EMU-Präsidenten Erwin Kostyra (Berlin) nimmt der Zusammenschluss der europäischen KMU-Metallverbände Gestalt an und die Arbeit Fahrt auf. Lag der Schwerpunkt der Arbeit in den beiden letzten Jahrzehnten ausschließlich bei der Berufsbildung, so begannen die Delegierten diesmal mit der Arbeit in drei neuen Arbeitsgruppen: "Technik und Normung", "Sozialer Dialog" und "Europäischer Markt". Die Federführung der Arbeitsgruppe Technik und Normung wurde vom Bundesverband Metall in Essen übernommen. Die beiden Schweizer Verbände (SMU und Swiss Mechanic) betreuen die Themen "Berufsbildung" und "Europäischer Markt" und die Niederlande das Thema "Sozialer Dialog". Die Delegierten waren sich in folgenden Punkten einig:
- Handwerk und KMU müssen in den europäischen Normungsausschüssen in Zukunft endlich immer mit am Tisch sitzen und gehört werden. Noch immer werden wichtige Normen in Brüssel beraten und verabschiedet, die an den Interessen und Produktionsbedingugnen des Handwerks vorbeigehen oder diesen zuwider laufen und die Produktion komplizieren oder verteuern.
- Die Berufsbildung und die duale Ausbildung sollen in Brüssel ein stärkeres Gewicht bekommen.
- Die EMU möchte sich verstärkt in den sozialen Dialog in Brüssel einbringen.
- Der Verband soll durch die weitere Mitglieder gestärkt werden.
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